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Michael Richter
Michael Richter @AAphorismen Wer am Leben nicht verzweifelt, macht irgend etwas falsch. Antworten Retweeten Favorisieren 18. Nov
Michael Richter
Michael Richter @AAphorismen Am Ende hat sich das Denken vielleicht selbst ausgedacht? Antworten Retweeten Favorisieren 18. Nov

 

Michael Richter

 

 Wortschatz 

 Aphorismen  


 

Mitteldeutscher Verlag Halle/Saale 2007

 

 

 

Inhalt

 

Sprechen und Schreiben

 

Aphorismen

 

Wahrheit

 

Glauben

 

Denken

 

Ruhe

 

Welt

 

Zeit

 

Tod

 

Liebe

 

Freiheit

 

Existenz

 

Miteinander

 

Jung und alt

 

Politik und Gesellschaft

 

 

 

 

 

 

Sprechen und Schreiben

 

 

 

Vergrab deinen Wortschatz nicht, teil ihn aus!

 

 

 

Man muss mit der Sprache spielen,
sie ist noch ein Kind.

 

 

 

Manches ist leichter getan als gesagt.

 

 

 

Ein formulierte Satz ist ein reduzierter Gedanke.

 

 

 

Unsere Sprache hat mit ihrer Selbstdemontage begonnen.

 

 

 

Wortgeklingel? Das war einmal.
Heute kreischen den ganzen Tag die Wortsirenen.

 

 

 

Die Sprache wurde uns von der Natur zugesprochen.

 

 

 

Die globale Spracherwärmung ist eine Folge erhöhten Wortausstoßes.

 

 

 

Im wahrsten Sinn des Wortes verliert sich seine heutige Bedeutung.

 

 

 

Unsere Sprache ist im Fluss. Geht sie baden?

 

 

 

Irgendwann entdeckt man die Kellerstufen an den Sätzen.

 

 

 

Manch einer lässt große Worte gelassen aus.

 

 

 

Beste Auslese: Ausgelesene Bücher.

 

 

 

Die Muse küsst nur, wenn sie ein Kind will.

 

 

 

Die Sprache trägt die Last neuer Wirklichkeiten nur mit einem Fundament aus Beton.

 

 

 

Schlimmer als üble Nachrede ist die übliche Vorrede.

 

 

 

Schriftsteller träumen vom Ausverkauf ihrer Ideen.

 

 

 

Lest die Bücher, solange sie warm sind!

 

 

 

Baut Wortschutzbunker!
Jetzt bombardieren sie unsere Sprache.

 

 

 

Je spezieller das Werk, desto breiter die Ignoranz.

 

 

 

Lesen entlastet den Kopf.

 

 

 

Manches Buch wird besprochen wie eine Warze,
in der Hoffnung, es möge wieder verschwinden.

 

 

 

Der Wortschritt ist unaufhaltsam.

 

 

 

Ungestüme Fragen nutzen das Fragezeichen als Enterhaken.

 

 

 

Unsere Lieder sind Flammen des verbrennenden Fleisches.

 

 

 

Der Ausdruck verrät den Eindruck.

 

 

 

Dressierte Sprache pariert aufs Wort.

 

 

 

Haustiere wachsen zweisprachig auf.

 

 

 

Ab und zu platzen Ideen und gebären neue Sprachwelten.

 

 

 

Du holst ihn nicht ein: Er hat drei Worte Vorsprung.

 

 

 

Das ist mir unausgesprochen wichtig!

 

 

 

In der Kiste mit dem Wortschatz liegt auch der Schlüssel zum Selbst.

 

 

 

Das Komma markiert doch nur!

 

 

 

Am schwierigsten sind Übersetzungen in die selbe Sprache.

 

 

 

Aufrechte Worte geraten leicht in die Schusslinie.

 

 

 

Poesie ist eine Leiter ins Unerkennbare.

 

 

 

Es ist schwer, nackte Formeln in Worte zu kleiden.

 

 

 

Ohne Worte kann man mehr sagen.

 

 

 

Ich nehme dich beim Wort fest.

 

 

 

In der Sprachboutique sucht sich der Gedanke die richtigen Worte.

 

 

 

Schafft neue Wörter!
Die alten reichen nicht mehr lange!

 

 

 

Sprache kann Wirklichkeit nicht beschreiben, nur bewältigen.

 

 

 

Primitive Begriffe greifen in Rudeln an.

 

 

 

Unbedachte Äußerungen sind oft gut durchdacht.

 

 

 

Ein reicher Wortschatz enthält viele fremde Münzen.

 

 

 

Gedankenbrücken überwinden nur kurze Sprachlosigkeiten.

 

 

 

Manch großes Wort spricht man verlassen aus.

 

 

 

Selten wurde die englische Sprache so verhunzt wie durch das heutige Deutsch.

 

 

 

Lasst uns einander Sätze sagen, die sonnig und warm sind!

 

 

 

Sprache neigt bei Trivialitäten zur Klumpenbildung.

 

 

 

Es ist mir unangenehm, mich mit bestimmten Leuten in derselben Sprache aufhalten zu müssen.

 

 

 

Der Wortspalterei folgt Wortklauberei.

 

 

 

Wir leiden an gebrochener Sprache und akuter Wortentzündung.

 

 

 

Die Sprache ist ein gefährlicher Sumpf,
aber nur in ihr blühen die Blumen der Poesie.

 

 

 

Wir leben, damit die Sprache nicht ausgeht.

 

 

 

Redenschreiber haben nichts zu sagen.

 

 

 

Was du sagst, kann gegen dich gewendet werden.

 

 

 

Lieber reindenken als reinreden.

 

 

 

Wehe, die Sprechspülung geht kaputt!

 

 

 

Geh nicht ohne Redenschirm unter die Leute!

 

 

 

Redselig ist manch einer, redheilig keiner.

 

 

 

Von der Seite sehen Antworten wie Fragen aus.

 

 

 

Wer Antworten provoziert,
muss damit rechnen, dass sie ihn erschlagen.

 

 

 

 

 

 

 

Aphorismen

 

 

 

Aphorismen sind Einzelanfertigungen,
jeder ist handgedacht.

 

 

 

Die schlechten Aphorismen sind für Leser, die gute nicht verstehen.

 

 

 

Und wer sammelt die nonverbalen Aphorismen?

 

 

 

Aphorismen sind abends besser als unaufgeschriebene.

 

 

 

Aphorismen sagen vielleicht etwas über die Wirklichkeit aus,
aber garantiert nichts über die Wahrheit.

 

 

 

Wer Spaß versteht, kann nicht immer darüber lachen.

 

 

 

Aphorismen sind nicht unbedingt sinnstiftend, manche ziehen den Stift auch raus.

 

 

 

Aphorismen sind die engsten Spielgefährten meiner Meinung.

 

 

 

Nach guten Aphorismen gibt es kaum Nachfragen.

 

 

 

Aphorismen sind Seitensprüche; man liebt sie, ohne ihnen treu zu bleiben.

 

 

 

Mit Aphorismen ist es wie mit alten Häusern, sie fallen einem mit der Zeit ein.

 

 

 

Aus Aphorismen kann man sich eine Patchwork-Philosophie basteln.

 

 

 

Behandle nie einen Aphorismus mit einem Dekomprimierungsprogramm!

 

 

 

Aphorismen sind keine Argumente, eher Gegenargumente.

 

 

 

Aphorismen sind wildlebende Sprüche,
sie lassen sich nicht zähmen.

 

 

 

 

 

 

 

Wahrheit

 

 

 

Bevor wir es denken, haben wir schon beschlossen, dass es wahr ist.

 

 

 

Nur weil es wahr ist, muss es noch lange nicht stimmen.

 

 

 

Nicht aus Wahrheit erwächst Kraft, sondern aus Orientierung.

 

 

 

 

Eine neue Wahrheit beeinflusst alle meine Meinungen.

 

 

 

Wirklichkeit erkennt man am Verfallsdatum;
Wahrheiten werden mit der Zeit immer besser.

 

 

 

Eine Wahrheit kann sich zur guten Idee weiterentwickeln.

 

 

 

Keine Wahrheit ohne Mut zur Lüge!

 

 

 

Unser Denken berührt die Wahrheit,
mit unseren Herzen ragen wir tief in die Wirklichkeit.

 

 

 

Wahrheiten sind Werbegeschenke der Wirklichkeit.

 

 

 

Die Wahrheit ist ein Teil der Wirklichkeit, die Lüge aber auch.

 

 

 

Keine Wahrheit, nur ein Irrtum vermag einen anderen Irrtum zu verhindern.

 

 

 

Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen Logik und Lyrik.

 

 

 

Wahrheitssuche führt in die ideologischen Sümpfe.

 

 

 

Die eine macht die andere Wahrheit zur Lüge.

 

 

 

Die Wirklichkeit hat es nicht nötig, wahr zu sein.

 

 

 

Du kannst hundert wahre Sätze sagen, die sich alle widersprechen.

 

 

 

Die Wirklichkeit schweigt und lässt die Wahrheit reden.

 

 

 

Im Schweigen kommt die Wahrheit der Wirklichkeit am nächsten.

 

 

 

Egal, wo die Wahrheit hinkommt,
die Wirklichkeit ist schon da.

 

 

 

Wenn du nicht weißt, wo oben und unten ist,
bis du der Wahrheit ziemlich nahe.

 

 

 

Wer nicht lügt, wird wahrhaftet.

 

 

 

 

 

Glauben

 

 

 

Glauben stützt sich auf Unglaubliches,
Wissen auf Glaubwürdiges.

 

 

 

Religion reduziert unser Wissen von Gott auf Glauben.

 

 

 

Gott spielt für mich keine Rolle. Er gibt sich, wie er ist.

 

 

 

Indem wir unser Ahnen skizzieren,
zeichnen wir Schattenrisse des unbekannten Gottes.

 

 

 

Niederlage vor Gott ist Sieg über sich selbst.

 

 

 

Gott möchte, dass wir es irgendwann schaffen,
Dinge zu sagen, die ihn überraschen.

 

 

 

Die Erschöpfung des Menschen hat auch Gott erschöpft.

 

 

 

Beichte ist oft reine Angeberei.

 

 

 

Gläubige erkennt man am Handeln.
Sie handeln mit Kerzen und heiligen Schriften.

 

 

 

Deus absconditus zeigt uns sein Kreuz.

 

 

 

Der Glaube hilft.
Seine Bedingung: Du musst ihm glauben, dass er es schafft.

 

 

 

Viele glauben nicht an Gott, sondern an ihren Glauben.

 

 

 

Über Gott wissen wir nichts, und das auch noch ungenau.

 

 

 

Unsere Bitten gibt Gott an uns weiter.

 

 

 

Fester Glauben ist keine besondere Leistung,
eher deren Minderung.

 

 

 

Wir wissen von Gott mehr als wir glauben.

 

 

 

Gott will für sich Sein und für uns Dasein.

 

 

 

Gott erfand die Fliege, wir die Klatsche.

 

 

 

Fromme kühlen ihr Demütchen mit guten Taten.

 

 

 

Glauben und Wissen fallen irgendwann zusammen.

 

 

 

Wir sind Gottes Sinnesorgan für Sinn und Sinnliches.

 

 

 

Gott liest nur ungeschriebene Bücher.

 

 

 

Viele Gebete sind reine Betelei.

 

 

 

Sollen wir Leuten Glauben schenken, die ihn gar nicht wollen?

 

 

 

Es muss Gott deprimieren, dass alle nur an ihn glauben.

 

 

 

Wissen unterscheidet sich vom Glauben durch größere Ungewissheit.

 

 

 

Vielleicht weiß Gott ja zum Glück nicht, was wir alles über ihn zu wissen meinen.

 

 

 

Gott ist für uns am Kreuz gestorben.
Wer´s glaubt, wird selig.

 

 

 

Glaube versetzt Berge, Wissen schützt sie davor.

 

 

 

Selbst fromme Jungs fragen mehr nach dem Abseits.

 

 

 

Ostern ist Schönfärberei.

 

 

 

Sogar das Wenige, das wir wissen könnten, glauben wir lieber.

 

 

 

Gurus sind mit allen heiligen Wassern gewaschen.

 

 

 

Wunder wachsen durch Bewunderung.

 

 

 

Tief sitzende Wunder verheilen nur langsam.

 

 

 

Unser Wissen von Gott nennen wir Glauben,
unser Ahnen von der Welt Wissen.

 

 

 

Gott will sich von uns.

 

 

 

 

 

Denken

 

 

 

 

Man denkt nicht, was man alles denken kann.

 

 

 

 

Bedenke es, bis es nachgibt!

 

 

 

Meine Meinung umfasst alle Meinungen, außer meine eigene.

 

 

 

 

Früher brachte Denken einen Überlebensvorteil,
heute wird es zur Belastung.

 

 

 

 

Denken kann man sich finanziell eigentlich nicht mehr leisten.

 

 

 

 

Ignoramibus! Wir ignorieren, dass wir es nicht erkennen können.

 

 

 

Ein Gedanke jagt den anderen. Dogmen jagen im Rudel.

 

 

 

Meine Gedanken versuchen,
sich nicht länger hinter Worten zu verstecken.

 

 

 

Wenn es dir zu hoch ist, denk einfach drunter durch!

 

 

 

Nichts vernebelt so sehr wie eine klare Perspektive.

 

 

 

Mein Ideal: Vita contemplactiva.

 

 

 

Würde es beim Denken knistern, wäre Ruhe peinlich.

 

 

 

Nicht aus jeder blühenden Phantasie wächst reifliche Überlegung.

 

 

 

In flachen Gedanken baden auch Nichtdenker.

 

 

 

Formeln erklären alles, nur uns nicht.

 

 

 

Überblick zu haben ist auch nur eine Spezialisierung.

 

 

 

Der verbreiteteste Glaube ist das Wissen.

 

 

 

Ich hege Zweifel und jäte Gewissheiten.

 

 

 

Seit wir denken können, denken wir.

 

 

 

Ich will nicht verstanden werden,
ich will verstanden worden sein.

 

 

 

Vernunft kann man niemandem aufzwingen,
Dummheit schon.

 

 

 

Wenige suchen Erkenntnis, die meisten Bewältigung.

 

 

 

Wer alles bedacht hat, muss vieles beleuchten.

 

 

 

Glänzende Ideen sind meist nur abgewetzt.

 

 

 

Ein Ignorant, wer Fröhlichkeit verachtet;
ein Narr, wer meint, es gebe fröhliche Erklärungen.

 

 

 

Gute Gedanken fügen sich ineinander zu einem kleinen Nichts.

 

 

 

Wenn ich mich nicht täusche,
täusche ich mich.

 

 

 

Wer nicht verstehen will,
hat oft schon mehr als genug verstanden.

 

 

 

Ohne Banalitäten fehlen dem Denken Ballaststoffe.

 

 

 

Ideologie ist Philosophie mit Metastasen.

 

 

 

Unser Wille ist unfrei:
Er ist gezwungen, frei zu sein.

 

 

 

Verschwiegene Gedanken reichen länger.

 

 

 

Wenn du es nicht verstehst, ändere die Denkrichtung!

 

 

 

Sammlung ist die beste Zerstreuung.

 

 

 

Abstrakte Gedanken sind ihrer Erfahrung beraubt.

 

 

 

Unser Wille tyrannisiert die Gedanken,
die in unseren Köpfen zu Gast sind.

 

 

 

Tiefe Gedanken haben mehr Auftrieb, flache mehr Antrieb.

 

 

 

Gedanken, die einfach so kommen, bleiben länger.

 

 

 

Soviel ich weiß, weiß ich nicht viel.

 

 

 

Es ist mir egal, solange es nicht so oder so ist.

 

 

 

Systeme zerstören den inneren Zusammenhang der Gedanken.

 

 

 

Meine Meinungen können sich nicht widersprechen;
sie kennen sich nicht.

 

 

 

In der modernen Art unserer fröhlichen Unvernunft
deutet sich das Versagen bisheriger Logik an.

 

 

 

Entwickelte Vernunft verliert ihre Struktur.

 

 

 

Was meinen künftigen Pessimismus angeht, bin ich ganz optimistisch.

 

 

 

Von den hundert klügsten Sätzen der Menschheit sind zwei schon gesagt worden.

 

 

 

Wichtige Details zerfallen in nachgeordnete Zusammenhänge.

 

 

 

Gedanken kommen beim Gehen lassen.

 

 

 

Ich gebe es zu bedenken, will es aber zurück.

 

 

 

Bei schlechtem Wetter ist es im Kopf ganz gemütlich.

 

 

 

Ich weiß nicht, was ich nicht weiß.

 

 

 

Lass niemanden in dein Denken. Du kriegst ihn nie wieder raus!

 

 

 

Wir haben ein falsches Bild vom Bild.

 

 

 

Denkzettel richten sich meist gegen das Denken.

 

 

 

Gravierender als verschiedene Meiningen
sind unterschiedliche Denkmethoden.

 

 

 

Ein Teil des Lernens ist das Verlernen.

 

 

 

Klarheit ist ein Nebel aus Illusionen.

 

 

 

Wir denken uns alle.

 

 

 

Das Denken geht weiter und lässt uns zurück.

 

 

 

Ob wir einen Sinn haben? Wir haben mehrere!

 

 

 

Herrlich, diese Sinnestäuschungen!

 

 

 

Versunken ins Schweben gleiten wir abwärts in die wartenden Himmel.

 

 

 

Schön am Träumen ist der Wegfall unnötiger Kommunikation.

 

 

 

Meine Ausgänge gehen nach innen.

 

 

 

Lasst uns in den dunklen Ställen unserer Seelen
die weißen Pferde losbinden!

 

 

 

Träume beleuchten den Kopf von innen.

 

 

 

Wichtiger als Nachtwächter sind Tagträumer.

 

 

 

Nur im Irrtum haben wir eine Chance zu überleben.

 

 

 

Bei einer Reise in die höhere Philosophie nimm Bedenkenträger mit.

 

 

 

Leg die Idee noch mal aufs Hirn,
sie ist noch nicht ganz durch.

 

 

 

In manchem System stimmt alles, nur es selbst nicht.

 

 

 

Beim Sturz einer Ideologie werden auch die Fakten befreit.

 

 

 

Selbstverständlichkeiten sind nur einem selbst verständlich.

 

 

 

Manche Gedanken gibt es überhaupt nur in dressierter Form.

 

 

 

Ein typischer Pflegefall: Er hat sich festgelegt.

 

 

 

Mein Vorurteil: Vorurteile bestätigen sich.

 

 

 

Dazu habe ich keine öffentliche Meinung.

 

 

 

Einige meiner Gedanken verbrenne ich tief im Innern.
Niemand soll sie gegen sich verwenden.

 

 

 

Reifliche Überlegungen fangen irgendwann zu modern an.

 

 

 

Grundsätze sollten durch grundlose Sätze ein wenig ausgeglichen werden.

 

 

 

Hohes Selbstbewusstsein ist die Folge niedriger Maßstäbe.

 

 

 

Es heißt Meinung, nicht Unserung.

 

 

 

Fehlende Meinungen ändern sich nur langsam.

 

 

 

Ideologien resultieren aus dem Wunsch,
mit dem Denken an ein Ende zu kommen.

 

 

 

Je mehr eine Überzeugung teilen,
desto kleiner ist der jeweilige Anteil.

 

 

 

Ich hätte gern eine bessere Meinung,
aber ich habe keine gefunden.

 

 

 

Meinungen sind sauer eingelegtes Wissen.

 

 

 

Manchmal erinnere ich mich noch an mein Vergessen.

 

 

 

Meine Utopie: Das Ende der Entropie.

 

 

 

Ich nehme Standpunkte ein wie andere Medizin.

 

 

 

Manchen Einfall sollte man stoppen,
bevor er sich zum Einsturz ausweitet.

 

 

 

Manch einer fällt Urteile wie der Förster Fichten.

 

 

 

Es kracht, wenn Meinungen aufeinanderprallen, die schnell unterwegs waren.

 

 

 

 

 

Ruhe

 

 

 

Ohne Ohren hat Stille keinen Sinn.

 

 

 

Dauernde Ruhe lässt manch einen nicht zur Ruhe kommen.

 

 

 

Wer Ruhe geben kann, kennt irgendeine Quelle.

 

 

 

Verflucht, wer uns an Orten des Rückzugs aufsucht!

 

 

 

Lärm entsteht durch ständige Aufforderung zum Stillsein.

 

 

 

Je lauter man die Ruhe stellt, desto leiser wird es.

 

 

 

Der Anfänger verschweigt, worüber er schweigt,
der Meister, warum er schweigt.

 

 

 

Eine leere Wand ist ein schweigsames Bild.

 

 

 

Die Stille flieht vor uns. Wir folgen ihr schreiend bis in die letzten Winkel.

 

 

 

 

 

Welt

 

 

 

Verlorenheit in der Natur ist Ankunft daheim.

 

 

 

Die Welt ist gewellt, gewollt und Gewalt.

 

 

 

Was, wenn die Wirklichkeit eine Fälschung ist?

 

 

 

Die Realität ändert sich, ehe wir sie akzeptieren können.

 

 

 

Was war vor dem Nochnichtsein?

 

 

 

Der Sinn der Sonne leuchtet mir ein.

 

 

 

Man hat einen neuen Stern entdeckt! Er ist noch verpackt.

 

 

 

Dasein ist eine Form des Seins, die selten da ist.

 

 

 

Die menschliche Kultur ist ein physikalisches Problem,
die Physik menschliche Kultur.

 

 

 

Die Wirklichkeit ist der Teil der Realität, auf den wir einwirken können.

 

 

 

Mit der Zahl der Naturfotos sinkt die der Motive.

 

 

 

Die Ursachen sind verbraucht, es gibt nur noch Folgen.

 

 

 

Die Erde wird immer runter.

 

 

 

Täler haben nichts zu verbergen.

 

 

 

Was wir lassen, rettet die Welt.

 

 

 

Ohne Regeneration der Natur keine Regenrationen.

 

 

 

Alles ist mehr oder weniger.

 

 

 

Die Wirklichkeit erscheint uns jeden Morgen neu.

 

 

 

Wenn es doch so wäre, wie es ist!

 

 

 

Durch die Ausdehnung des Alls werden die Räume immer größer,
die Mieten aber auch.

 

 

 

Ursprünglichkeit?
Vielleicht begann alles mit einem Mutsprung.

 

 

 

Die Ursache zur Wirkung: Und, wie wirke ich?

 

 

 

Wer gegen Naturgesetze verstößt, den bestraft Gott sofort.

 

 

 

Und nun endlich, macht euch der Erde untertan!

 

 

 

Nach ihrer Explosion sieht man Atomkraftwerke in neuem Licht.

 

 

 

Es gibt kein Feuer, das aus ist.

 

 

 

Wir halten den Wald für etwas, das Waldwege umgibt.

 

 

 

Die Natur bäumt sich dagegen auf, abgeholzt zu werden.

 

 

 

Wir legen die Kontinente etwas tiefer und tönen die Atmosphäre,
das kommt cool rüber!

 

 

 

Künftige Archäologen sind Spezialisten für Plastikmüll.

 

 

 

Heut stellt sich eher die Frage nach Abfall und Notwendigkeit.

 

 

 

Auf dem Mars suchen wir nach Bakterien, auf der Erde rotten wir die Wale aus.

 

 

 

 

 

Zeit

 

 

 

Früher war alles besser als davor.

 

 

 

Zeit verdichtet sich im Augenblick.

 

 

 

Nur der Augenblick ist wirklich,
der Rest höchstens wahr.

 

 

 

Warten verliert sich im Vergessen.

 

 

 

Im Augenblick besteht die Gefahr des Versehens.

 

 

 

Jeden Moment endet eine Ewigkeit,
hinter jeder Ecke eine Unendlichkeit.

 

 

 

Ein Haufen Zeit verschüttet jeden Augenblick.

 

 

 

Wir langweilen uns hier, wir langweilen uns dort.
Zwischendurch beeilen wir uns.

 

 

 

Verbleibende Zeit geht auch vorbei.

 

 

 

Gewinne verlieren sich mit der Zeit,
Verluste amortisieren sich.

 

 

 

Die meiste Zeit verbringen wir.

 

 

 

Manches erwarten wir ganz gezielt nicht.

 

 

 

Wenn man schläft, geht die Vergangenheit direkt in die Zukunft über.

 

 

 

Es braucht alles länger als es dauert.

 

 

 

Um verlorene Zeit zu finden, braucht man die Zeit, die man verloren hat.

 

 

 

Wer schneller als die Zeit ist, kann auf ihr surfen.

 

 

 

Nachwelt ist Ohneunswelt.

 

 

 

Gut Ding braucht Langeweile.

 

 

 

So haben wir uns die Zukunft nicht vorgestellt – als Gegenwart!

 

 

 

Wir brauchen die Zeit, um uns im Raum nicht zu verfehlen.

 

 

 

Die Zukunft beginnt immer erst nach dem Kaffeetrinken.

 

 

 

Wirf deinen Anker weit in die Zukunft!

 

 

 

Der Puls der Zeitschlagader ist zu hoch!

 

 

 

Manches dauert absichtlich, um uns zu überdauern.

 

 

 

Warten ist passives Beeilen.

 

 

 

 

 

Tod

 

 

 

Der Tod führt uns hinters Licht.

 

 

 

Am Grab spricht der Priester dich aus.

 

 

 

Nicht der Tod beunruhigt mich,
sondern der unfassbare Grund des Lebens.

 

 

 

Im Alter sollte man für den Tod vorsargen.

 

 

 

Der Tod wird sich auf dich legen wie der erste Frost auf das Buchenlaub.
Hab also keine Angst!

 

 

 

Die letzte Bitte, nicht geköpft zu werden, wird meist abschlägig beschieden.

 

 

 

Ich erinnere mich nur noch dunkel an meinen letzten Tod.

 

 

 

Du willst mich umbringen? Na, da will ich mal beide Augen zudrücken.

 

 

 

Bei der Todesstrafe bekommt man nebenbei auch noch lebenslänglich.

 

 

 

Der modernde Mensch liebt weiße Gewänder.

 

 

 

Am Grab werden erfolgreiche Manager eilig gesprochen.

 

 

 

Lebendig sind wir hier, tot überall.

 

 

 

Auf ewig: Ich war!

 

 

 

 

 

Liebe

 

 

 

Gefühle müssen gerührt werden, sie setzen sonst an.

 

 

 

Zeugung erfolgt meist ohne Überzeugung.

 

 

 

Denk dran: Gefühle sind nur gefühlt!

 

 

 

Gegen Ende wird die Ehe zum Trockenstrauß.

 

 

 

Frauen haben wenig Auswahl, sich Männern begreiflich zu machen.

 

 

 

Hass ist Liebe in gefrorenem Zustand.

 

 

 

Weiblich sind Mädchen nur in der Mehrzahl.

 

 

 

Ich mache mir etwas aus dir: ein Kind.

 

 

 

Frau und Mann reiben sich ständig aneinander.

 

 

 

Frauen gefallen mir teilweise.

 

 

 

Der Reinheit folgt die Rausheit des Herzens.

 

 

 

Die Frau stöhnt unter der Last des Mannes.

 

 

 

Männer bevorzugen Urlaubsgegenden mit einem schönen Landstrich.

 

 

 

Wenn zwei sich lange genug ignorieren, kann daraus eine feste Beziehung entstehen.

 

 

 

Sie fanden nicht zueinander,
zwischen ihnen lagen heile Welten.

 

 

 

Chefinnen mögen es nicht, wenn man ihnen um den Bart geht.

 

 

 

Männer machen Frauen schöne Autos.

 

 

 

Verlass mich nicht! Ich gebrauche dich noch!

 

 

 

Eheleute heben sich gegenseitig auf.

 

 

 

Männer denken, Frauen seien absichtlich weiblich;
Frauen denken, Männer seien aus Versehen männlich.

 

 

 

Frauen streiten über Sachen,
wegen derer sich Männer nicht einmal vertragen würden.

 

 

 

Die gefühlte Liebe ist heißer.

 

 

 

Abneigung weicht unerwünschter Zuneigung aus.

 

 

 

Frauen sind von bestechlicher Schönheit.

 

 

 

Beim Kennenlernen sollte man mit einfachen Übungen beginnen.

 

 

 

Liebe ist Egoismus zu zweit.

 

 

 

Eine alte Liebe liebt sich irgendwann selbst.

 

 

 

Meine Frau ist mir wütend über sich.

 

 

 

Frauen brauchen unbedingt etwas von dem,
was man nicht unbedingt braucht.

 

 

 

Männer warten auf Frauen etwas;
Frauen erwarten von Männern etwas.

 

 

 

Such dir den Partner nach dessen Schwächen aus!

 

 

 

Eheleute sind oft nur unentschieden.

 

 

 

Der Anziehungskraft der Frau hat der Mann nur seine Fliehkraft entgegenzusetzen.

 

 

 

Mögliche Liebe kann Freundschaft verhindern.

 

 

 

Mädchen heißen „Kirschen“,
weil sie süß sind, aber einen harten Kern haben.

 

 

 

Bei Seitensprüngen prüft man abzweigende Wege.

 

 

 

 

 

Freiheit

 

 

Neuester Zwang: Frei sein.

 

 

 

Besser frei haben als frei sein.

 

 

 

kann freiheit dauerhaft sein?

 

 

 

Unfreiheit bietet die Chance, die eigene Freiheit zu testen.

 

 

 

Manchmal möchte man frei sein von all der Freiheit.

 

 

 

Freiheit oszilliert zwischen Freizeit und Freitod.

 

 

 

Pass auf, dass dich die Idee der Freiheit nicht fesselt!

 

 

 

Freiheit ist maßlos, nur Unfreiheit ist messbar.

 

 

 

Wieder ist einer ins Gefängnis geflohen!

 

 

 

Freiheit hat man wie man braune oder grüne Augen hat.

 

 

 

Durch ihre Verteidigung stirbt die Freiheit langsam.

 

 

 

Auch in Diktaturen kann man frei nehmen.

 

 

 

Gefangenschaft ist die beste Voraussetzung für Freiheit.

 

 

 

 

 

Existenz

 

 

 

 

Zum Selbst führt ein Mutsprung.

 

 

 

Es gibt uns am Rand einer fremden Mitte.

 

 

 

Ich bin, also sei es drum.

 

 

 

Ich falle mit mir in mich zusammen.

 

 

 

Ich kann zum Glück ertragen, was ich nicht vertrage.

 

 

 

Hoffen ist Wollen ohne Konzept.

 

 

 

Mein Ziel ist es, nicht zum Start zu müssen.

 

 

 

Voller Dewut schauen wir auf die Tollmütigen.

 

 

 

Das Leben ist nicht verfügbar;
wer es sich nimmt, verliert es.

 

 

 

Zur Fröhlichkeit ist es oft ein langer Weg des Erwachens.

 

 

 

Ich bin einfach, aber mein Fach ist groß.

 

 

 

Nur wer sich etwas aus etwas macht,
macht etwas aus sich.

 

 

 

Die Masse drängt danach, sich selbst zu verunwirklichen.

 

 

 

Ich beobachte eine zunehmende Abmerksamkeit.

 

 

 

Lass dich Dinge lassen!

 

 

 

Man rechnet mit mir,
aber ich rechne mich nicht.

 

 

 

Lieber gutfrech als bösartig.

 

 

 

Wer vor sich wegrennt, muss schneller sein.

 

 

 

Aufregung zielt auf Abregung.

 

 

 

Entspanne dich über alles!

 

 

 

An der Kreuzung weicht die Hauptstraße vom eigenen Weg ab.

 

 

 

Wer feststellt, was los ist, kann lösen, was feststeht.

 

 

 

Was an sich passiert, weiß jeder selbst am besten.

 

 

 

Wir können nicht mehr weniger.

 

 

 

Ständige Unterforderung überfordert uns.

 

 

 

Sich opfern ist Tat.

 

 

 

Nicht immer freut man sich,
manchmal freut es einen nur.

 

 

 

Plötzlich hält man sein Leben in der Hand,
und weiß nicht, was man davon halten soll.

 

 

 

Manchmal bin ich mir fremd,
dann benehme ich mich in meiner Gegenwart.

 

 

 

Eine gute Lösung findet sich – also auch noch selbst.

 

 

 

Ich nehme es, wie es kommt, und ich lasse es, wenn es geht.

 

 

 

Leg deinen Schwerpunkt auf die Leichtigkeit.

 

 

 

Einigen muss man ihre Grenzen zeigen,
damit sie endlich darüber steigen.

 

 

 

Am Ziel sehnen wir uns nach dem heimischen Startloch.

 

 

 

Mein Standpunkt ist davon abhängig, wo ich gerade stehe.

 

 

 

Das Leben packen und ab in den Urlaub!

 

 

 

Tue etwas gegen die Überbevölkerung:
Ernähre dich ungesund!

 

 

 

Ungezeugt habe ich mich irgendwie sicherer gefühlt.

 

 

 

Der Mensch kommt durch Zeugung, der Übermensch aus Überzeugung.

 

 

 

Vielleicht sind wir außerhalb von Eigentlichem.

 

 

 

Unser Leben ist ausgeglichen.
Wir schwanken zwischen Aggression und Depression.

 

 

 

Besser vom Leben mitgenommen,
als von Freunden zurückgelassen.

 

 

 

Was du auch immer im Geheimen tust, einer schaut dir zu – du selbst.

 

 

 

Eine talentierte Seele spielt auf den neuronalen Hirnvernetzungen Chopin.

 

 

 

Und was sammelst du? Hin und wieder mich.

 

 

 

Langsam werden Menschen zum Standortnachteil.

 

 

 

Je weniger man erlebt, desto mehr Zeit hat man, darüber zu reden.

 

 

 

Meist ist die Bedingung, es unbedingt zu tun.

 

 

 

Nur, wer sich einordnen lässt, kann aussortiert werden.

 

 

 

Ein berechenbarer Mensch! Ist das ein Kompliment?

 

 

 

Sie leiden an akutem Leben, sagte der Arzt,
ich gebe ihnen noch dreißig Jahre.

 

 

 

Nur auf gedachten Inseln ist man allein.

 

 

 

Leben ist besser als Kühltruhe, es hält länger frisch.

 

 

 

Selbstsicherheit ist lebensgefährlich und überlebensnotwendig.

 

 

 

Das meiste passiert unausgerechnet uns.

 

 

 

Stolze Seelen erinnern sich noch an die Gründe, die es einmal dafür gab.

 

 

 

Arschkriecher wollen zum Hirn.

 

 

 

Du hast dein Gesicht verloren?
Man hat dir nur die Maske herunter gerissen!

 

 

 

Die kleinste Diktatur: Selbstbeherrschung.

 

 

 

Es gibt unüberwindbare Gegensätze zwischen but und göse.

 

 

 

Man kann sich nicht ändern, ohne sein Leben zu ändern.

 

 

 

Ist etwas auch gut, ohne dass es jemand merkt?

 

 

 

Menschliches Leben heißt Gott am Modell üben.

 

 

 

Trunkenheit ist ähnlich angenehm wie Erschöpfung.

 

 

 

Vorsicht vor ständiger Vorsicht!

 

 

 

Vorsorge dich nicht!

 

 

 

Abstand ist eine Frage des Anstands.

 

 

 

Enthaltung enthält Freude.

 

 

 

Wir haben eine Schwäche für Stärke.

 

 

 

Manche Ereignisse treffen nicht ein, eher daneben.

 

 

 

Auf dem Rückweg kommt man wieder zu sich.

 

 

 

Not macht wendig.

 

 

 

Kein Leben ist nachvollziehbar.

 

 

 

Wir sollen uns zurücknehmen,
aber wir wollen uns nicht.

 

 

 

Wer Schwächen hat, muss besonders stark sein.

 

 

 

Heute gilt es als Frage des Anstands, jeden Job anstandslos zu erledigen.

 

 

 

Selbstlose haben Profilprobleme.

 

 

 

Schwächen sind stärker als Stärken.

 

 

 

Wir setzen uns zwischen alle Stühle - auf Sessel.

 

 

 

Dummheit reist im Handgepäck mit.

 

 

 

Zum Karneval geht die Dummheit als Wahrheit.

 

 

 

Die Dummheit zieht immer breitere Greise.

 

 

 

Wer einen Dummen auf eine Idee bringt,
muss sehen, wie er ihn wieder runterkriegt.

 

 

 

Dummheit verbreitet sich durch Applaus.

 

 

 

Wir sprechen von Mediokrität,
wenn wir über sie und nicht mit ihnen reden wollen.

 

 

 

Man wird nicht klüger, die Meinung verzweigt sich nur.

 

 

 

Warum suchen wir im All nach Intelligenz?
Suchen wir lieber nach Unsresgleichen!

 

 

 

Was gingen uns die Dummen an, wenn sie nicht so aufdringlich wären!

 

 

 

Das ist zugleich Fluch und Trost der Geistlosen,
dass sie nichts von ihrem Manko ahnen.

 

 

 

Durch Nutzen wird man dumm.

 

 

 

Unsere Eindrücke verraten uns.

 

 

 

Wer keine Kritik verträgt, hört nicht gern, dass er keine Kritik verträgt.

 

 

 

Man verliert sich eher in der Dichte als in der Weite.

 

 

 

Absichtliche Fehler erkennt man daran, dass sie fast fehlerfrei sind.

 

 

 

Es gibt immer weniger zu suchen, aber immer mehr zu finden.

 

 

 

Woher sollte Mut kommen ohne Zumutung?

 

 

 

Auch wenn wir uns nichts daraus machen, machen wir was daraus.

 

 

 

Stumpfe Messer schneiden gern.

 

 

 

Wenn man nur wollte wie man könnte!

 

 

 

Besser man hilft selbstvoll.

 

 

 

Wer sich Hoffnung macht, ist wenigstens beschäftigt.

 

 

 

Wer alles aus sich herausholt, kann sich hinterher ausstopfen lassen.

 

 

 

Je mehr Bewunderer, desto banaler der Grund.

 

 

 

Wollen trägt Krawatte.

 

 

 

Trau dir selbst alles zu, denn allen ist alles zuzutrauen!

 

 

 

Wer gut abschneidet, lässt weniger für Andere.

 

 

 

Wenn es sich ergibt, ist der Kampf zu Ende.

 

 

 

Rückzug ist Angriff des Selbst.

 

 

 

Wo treffen wir uns? Zwischen den Augen.

 

 

 

Ganz unten ist, wer nichts mehr zu gewinnen hat.

 

 

 

Nur beim Lecken eigener Wunden beisst der Tiger nicht zu.

 

 

 

Nur aus verlorenen Siegen führt ein Rückweg ins Selbst.

 

 

 

Meist sind wir erfolgarm.

 

 

 

Doping ist Kunstdüngen beim Menschen.

 

 

 

Löwenanteil meint Menschenanteil.

 

 

 

Ohne Gegner ist man nur halb so schnell.

 

 

 

Die meisten scheitern ungeprüft.

 

 

 

Viele Chancen werden verwirktlicht.

 

 

 

Um seinen Hals zu retten, redet man sich um Kopf und Kragen.

 

 

 

Kraft erwächst aus Anstrengung.

 

 

 

Beim Rückzug verliert man seine Niederlage.

 

 

 

Verloren steht der Sieger auf dem Podest.

 

 

 

Es ergibt sich einfach so. Wir sollten ihm folgen.

 

 

 

Wer vorgeht, sollte wissen, was vorgeht.

 

 

 

Beim Rückwärtsgang vorderlässt man Spuren.

 

 

 

Bleib stehen!
Man kann nicht alles laufend verbessern!

 

 

 

Verstrickungen bilden interessante Lebensmuster.

 

 

 

Lehn dich zurück ins Vorwärts,
und lass dich mitreißen vom Treiben lassen!

 

 

 

Wir mögen es nicht, körperlich überholt zu werden.

 

 

 

Langsame sind auf schlechten Wegen schneller.

 

 

 

Nicht jeder, der sich neu erfindet, wird als Patent angenommen.

 

 

 

Mit dem Stillstand geht es immer schneller.

 

 

 

Raser wollen sich selbst überholen.

 

 

 

Besser als ein Standpunkt ist Standfestigkeit in der Bewegung.

 

 

 

Wer nicht viel rumkommt, wird fleckmatisch.

 

 

 

Wer schneller ankommt, muss länger bleiben.

 

 

 

Reiche Trinker sind anspruchsvoll.

 

 

 

Besser selig und einen geladen als mühselig und beladen.

 

 

 

Was wir nicht essen, hält uns gesund.

 

 

 

Irgendwann macht Spaß keinen Spaß mehr.

 

 

 

Albernheit ist keine Meinung, eher eine Methode.

 

 

 

In glücklichen Momenten braucht man keinen Humor.

 

 

 

Man trägt Maske, um die Anderen nicht erkennen zu müssen.

 

 

 

Die Maske ablegen? Schlag mir den Kopf ab!

 

 

 

Tränen verdampfen auf Wut zu kriegerischen Illusionen.

 

 

 

Kommen Sorgen? Hab keine Sorgen.

 

 

 

Sorgen: Zum Leben zu viel, zum Sterben zu wenig.

 

 

 

Indem es leichter wird, nehmen die Schwierigkeiten zu.

 

 

 

Leidende müssen auch noch mitleiden - mit den Mitleidenden.

 

 

 

Manch einer hat Glück und gerät an die falsche Adresse.

 

 

 

Aus Furcht voreinander machen wir uns gegenseitig Angst.

 

 

 

Verzweiflung entsteht durch Mangel an Zweifeln.

 

 

 

Verwundete sind meist auch noch verwundert.

 

 

 

Glück allein macht nicht glücklich.

 

 

 

Ach übrigens: Tue ihnen nicht den Gefallen, zu verzweifeln!

 

 

 

 

 

Miteinander

 

 

 

Wir schöpfen Kraft aus einander.

 

 

 

Rücksicht über die meisten nur aus Vorsicht.

 

 

 

Ich meide dich, um dich schließlich ganz zu vermeiden.

 

 

 

Auch an Rändern wird vermittelt.

 

 

 

Man vergibt dem Anderen nicht vergeblich.

 

 

 

Fehlende Menschenkenntnis hilft, mit Menschen klarzukommen.

 

 

 

Egoisten sind schneller.
Sie belasten sich nicht mit Konsequenzen.

 

 

 

Abwendung lässt sich durch Zuwendungen abwenden.

 

 

 

Es lohnt sich bald nicht mehr, dass sich etwas lohnt.

 

 

 

Du bist zugezogen? Zieh dich auf!

 

 

 

Unfreundlichkeit ist glaubwürdiger.

 

 

 

Ich werde mit dem Leben nur an der Seite von Menschen fertig,
die mit dem Leben nicht fertig werden.

 

 

 

Zuspruch öffnet uns.

 

 

 

Häufigster Grund von Vorurteilen sind damit verbundene Vorteile.

 

 

 

Mit einem klaren Feindbild hat man viele Feinde,
mit einem klaren Freundbild keine Freunde.

 

 

 

Zum Umgang mit Begeisterung braucht man wahre Hexenmeister.

 

 

 

Masken halten offene Gesichter für Tarnung.

 

 

 

Jeder kocht sein eigenes Süppchen,
aber nicht jeder schürt sein eigenes Feuer.

 

 

 

Ich mach etwas aus mir, weil ich mir aus dir etwas mache.

 

 

 

Oft muss man in Kauf nehmen,
was man nicht geschenkt haben will.

 

 

 

Auch die Bösen sind untereinander gut.

 

 

 

Du rechnest dich nicht, aber ich rechne mit dir.

 

 

 

Wenn sich Verwicklungen entwickeln, wird es immer verwickelter.

 

 

 

Akzeptanz: Tanz um Anerkennung.

 

 

 

Toleranz ist Ablehnung ohne Konsequenzen.

 

 

 

Unter Menschen braucht die Wirklichkeit gute Beziehungen, um sich durchzusetzen.

 

 

 

Du machst dir selber Hoffnung? Woraus denn?

 

 

 

Wo Schatten sind, da ist auch Licht.

 

 

 

In deiner Gegenwart ist es angenehmer als in meiner.

 

 

 

Wollen wir uns wirzen? Nein, ich bleibe beim Ich.

 

 

 

Lügen haben kurze, durchtrainierte Beine.

 

 

 

Quadrate und Kugeln streiten meist über formale Dinge.

 

 

 

Nur wer sich Chancen ausrechnet, ist gegen Gleichmacherei.

 

 

 

Ich habe dich nicht getroffen, obwohl ich darauf zielte.

 

 

 

Übereinstimmung stellt sich bei einfachen Tönen schneller ein.

 

 

 

Bodenlose Frechheiten haben nie einen Grund.

 

 

 

Wer alles über dich wissen will, will meist nichts von dir wissen.

 

 

 

Ohne uns seid ihr allein wir.

 

 

 

An sich mögen wir sie, nur nicht an uns.

 

 

 

Wer Verdacht schöpft, wechselt den Brunnen.

 

 

 

Verbitterte Arroganz ist recht angenehm,
besser noch ist fröhliche Ignoranz.

 

 

 

Ein Blick spart tausend Fragen.

 

 

 

Feinde erkennt man früh, Freunde spät.

 

 

 

Wir vergehen vor Mitneid.

 

 

 

Wir akzeptieren den Körper wegen des Menschen oder den Menschen wegen des Körpers.

 

 

 

Der Bewunderung folgt selten Bewahrheitung.

 

 

 

Die häufigste Reaktion ist keine.

 

 

 

Ein Schizophrener sollte versuchen, sich miteinander zu vertragen.

 

 

 

Was du mir getan hast?
Du hast verraten, was ich dir getan habe!

 

 

 

Abgründe haben auch noch Hintergründe.

 

 

 

Ich will wirklich nichts von dir!
Du kannst es mir also geben!

 

 

 

Was haben sie gegen Vorurteile?
Ist ihnen ein Urteil lieber?

 

 

 

Wer das Salz an der Suppe sein will, muss sich in der Menge auflösen.

 

 

 

Am Anderen missfallen uns unsere eigenen Fehler.

 

 

 

Vorurteile sind oft maßlose Untertreibungen.

 

 

 

Partys sind lokal begrenzte Erscheinungen verstärkter Entropie.

 

 

 

Meist heißt es „Nein und Amen“.

 

 

 

Für dich gehe ich durch jede Feier.

 

 

 

Die Aufforderung zur Menschlichkeit
ist oft nur eine Taktik des Gegners.

 

 

 

Das Schönste am Streit ist die Zeit danach.

 

 

 

Viele Vorurteile entstehen im Nachhinein.

 

 

 

 

 

Jung und alt

 

 

 

Jung und alt sind derselbe Zustand aus unterschiedlicher zeitlicher Entfernung betrachtet.

 

 

 

Zwillinge sind Einzellerscheinungen.

 

 

 

Buntes Kinderkichern verkleckert eintönige Gedanken.

 

 

 

Viele Kinder gehören sich heutzutage nicht.

 

 

 

Mütter sind besessen von ihren Kindern.

 

 

 

Ohne Kinder stirbt man endgültig.

 

 

 

Kindliche Logik: Wenn der Stern echt ist, beiss ich rein,
wenn nicht, schau ich ihn mir nur an.

 

 

 

Das Mädchen, die Sache.

 

 

 

Die Jugend von heute ist abgeklärt, ehe sie aufgeklärt wurde.

 

 

 

Heut lernen Kinder die Parodien vor den Originalen.

 

 

 

In der Kindheit reißt man sich viele Wunder.

 

 

 

Die besten Lehrer sind Vorlerner.

 

 

 

Die Kinder bleiben sitzen, die nicht sitzen bleiben können.

 

 

 

Kinder besitzen den Schoß ihrer Mama.

 

 

 

Was Kinder für unwichtig halten, ist unwichtig.

 

 

 

Kinder von heute sind klug!
Das macht aber nichts, es legt sich mit der Zeit.

 

 

 

Weg mit den Bälgern!
Freie Abtreibung bis zum achtzehnten Lebensjahr!

 

 

 

Wenn Eltern damit fertig sind, gehen Kinder ihrer Wege.

 

 

 

Kinder verlieren sich mit der Zeit.

 

 

 

Beim Greisverkehr hat Vorfahrt, wer gerade in Fahrt ist.

 

 

 

Im Alter braucht man für das Denken eine Brille – man wird weitsichtig.

 

 

 

Im Alter wirkt nackte Vernunft eher unästhetisch.

 

 

 

 

 

Politik und Gesellschaft

 

 

 

Menschen laufen bei Versammlungen zusammen.

 

 

 

Das gemeine Volk ist so gemein!

 

 

 

Das Land stöhnt unter dem Joch einfältiger Paradigmen.

 

 

 

Seit heute Abend, achtzehn Uhr, wird zurückgewählt!

 

 

 

Opposition ist zweite Wahl.

 

 

 

Erhöhungen der Politikerdiäten lassen sich nicht so einfach aus den Ärmsten schütteln.

 

 

 

Völlerei vornehm ausgedrückt: Wir enthalten uns der Entsagung.

 

 

 

In Deutschland geht alles ordentlich drunter und drüber.

 

 

 

Was, wenn das Volk bei Wahlen über seine Zusammensetzung entscheiden will?

 

 

 

Asylanten flüchten zu uns vor den Folgen unserer Politik.

 

 

 

Steuern haben Politiker gelernt, nur bremsen nicht.

 

 

 

Die Schlacht ging verloren.
Sie fand sich nicht einmal in den Erzählungen wieder.

 

 

 

Militärputsch: Generalabrechnung

 

 

 

Deutsche Interessen sollen sich in Grenzen halten.

 

 

 

Heutzutage berühmt zu sein, wirft ein schlechtes Licht auf einen.

 

 

 

Wer selbst Dinge schafft, versteht die Dinge besser.

 

 

 

Die heutige Musikindustrie liebt Kompromisten.

 

 

 

Mit Artillerie kriegt man Grenzen weg.

 

 

 

Hohe Ränge sind von nachgeordneter Bedeutung.

 

 

 

Bürokraten brauchen Durchsitzungsvermögen.

 

 

 

Unsere Politiker sind die Bestien, die wir haben.

 

 

 

Gleichmacherei macht nur von unten Sinn.

 

 

 

Politiker lassen sich ihre Reden vormulieren.
Sie mulieren dann nur noch.

 

 

Angesichts vulgärer Paradigmen ist Zweifel Tugend.

 

 

 

Zustimmung ist Stimmung, Enthaltung Haltung.

 

 

 

Heut gilt als Opfer, wer Opfer bringt.

 

 

 

Geopferte Täter sind auch Opfer.

 

 

 

Soll man Opfern Opfer bringen?

 

 

 

Kriegsgerät der Pazifisten: Nachsichtgeräte.

 

 

 

Hätten wir nicht verloren, wären wir verloren.

 

 

 

Der Verheißung folgt die Erkaltung.

 

 

 

Wir können nicht hinter das zurück, was durch uns war.

 

 

 

Nur bei Wahlen hat man keine Wahl.

 

 

 

Der Rest ist immer häufiger der größere Teil.

 

 

 

Nicht vergessen: Es gibt auch German Ungemütlichkeit!

 

 

 

Auch vom Rückzug gibt es noch Rückzieher.

 

 

 

Kampfform von Pazifisten: Entrüstung.

 

 

 

Die wichtigste Unfertigkeit: Friedfertigkeit.

 

 

 

Wenn der Mensch sich ausrotten kann,
wüsste ich keinen Grund, warum er es nicht tun wird.

 

 

 

Das Wichtigste am Panzer ist das Rohr.

 

 

 

Politik ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln.

 

 

 

In Diktaturen entwickeln sich vor allem Unterzeugungen.

 

 

 

Lasst uns Pfähle mit Köpfen machen, sagte der Tyrann.

 

 

 

Die Mafia: Unfassbar gute Gangster.

 

 

 

Vorurteilte erhalten lebenslange Ächtung.

 

 

 

Erzwungene Vielfalt ist inszenierte Einfalt.

 

 

 

Schuld unterscheidet sich danach, ob sie ab- oder aufgearbeitet werden muss.

 

 

 

Der Selbstrechtfertigung folgt Selbstfertigung von Recht.

 

 

 

Es gibt immer mehr uneigenunnützliche Arbeit.

 

 

 

Gegen Flecken helfen Braunkohlebagger.

 

 

 

Wer mit nichts rechnet, hat Verluste noch nicht einkalkuliert.

 

 

 

Legt die Beamten zu ihren Akten!

 

 

 

Busse, die lange halten, sind schlecht für die Industrie, aber gut für Rentner.

 

 

 

Man feiert nicht nur den Erfolg, sondern auch das Ende der Last.

 

 

 

Man sollte sein Licht nicht unter den Chef stellen.

 

 

 

Wir sollten über unsere Werte nachdenken! Der Dax zeigt nach unten.

 

 

 

Geld stinkt nicht, aber es verduftet.

 

 

 

Geld regiert die Welt. Liebe und Hass sind in der Opposition.

 

 

 

Erst keine Arbeit, dann kein Vergnügen.

 

 

 

Manches Auto rast, weil es keine Konsequenzen nach sich zieht.

 

 

 

Da ist der Flughafen, wo alle wegfliegen!
Nein Oma, wo alle ankommen.

 

 

 

Der Künstler wurde ausgezeichnet. Man kennt nun seinen Preis.

 

 

 

Deutsche Sextouristen sind weltläufig.

 

 

 

Bestechungsgeld wird wiederwillig angenommen.

 

 

 

Die Regierung macht sich über dem Volk lustig.

 

 

 

Die mediale Welt schafft völlig neue Verstecke.

 

 

 

Musik wird in dem Maße besser, wie wir sie mögen.

 

 

 

Die Vernissage übertraf die künstlichsten Erwartungen.

 

 

 

In einer halbfreien Gesellschaft ist immer die obere Hälfte frei.

 

 

 

In offenen etablieren sich bevorzugt geschlossene Gesellschaften.

 

 

 

Warum soll ich dir die Show stehlen? Ich kauf sie dir ab!

 

 

 

Abenteuer heißt heute, es findet Abends statt und ist teuer.

 

 

 

Ein Artist ist jemand, der mit beiden Beinen fest im Sattel steht.

 

 

 

Wir werden mit Enthüllungen zugedeckt.

 

 

 

Das Morgengrauen beginnt mit der Zeitungslektüre.

 

 

 

Manche Frisur sieht aus wie an den Haaren herbeigezogen.

 

 

 

Der Sinn aller Regeln ist die Ausnahme.

 

 

 

Auf manches sollte man sich keinen Reim, sondern eine Formel machen.

 

 

 

Auktionäre nutzen die Kunst der Stunde.

 

 

 

Kritik wird geübt, nie schon beherrscht.

 

 

 

Moderne Piraten entern ganze Kontinente.

 

 

 

Moslems richten sich mehr nach Vorschriften als nach Vorbildern.

 

 

 

Wann haben die ersten Indianer Europa entdeckt?

 

 

 

Zuwanderer eruntern ein Land, um es sich obertan zu machen.

 

 

 

Es gibt zwar zivilisierte Militärs, aber keine militärische Zivilisation.

 

 

 

Wenn Deutsche ihren alten Adam ablegen, kommt Adolf zum Vorschein.

 

 

 

Deutsche machen das Schlechte gut und das Gute schlecht.

 

 

 

Nach der Aufklärung folgt heute die Abklärung.

 

 

 

Je beliebiger, desto beliebter.

 

 

 

Die öffentliche Meinung ist nur für unterwegs,
zuhause kann man die eigene benutzen.

 

 

 

Was stört es eine deutsche Eiche, wenn sich keine Sau an ihr kratzt!

 

 

 

Marschmusiker haben lautere Musik, Kirchenmusiker lautere Absichten.

 

 

 

Was, wenn die Schüsse durch uns sind?

 

 

 

Das Schlimmste hat der Flüchtling noch hinter sich.

 

 

 

Arme haben nichts, Reiche Schulden.

 

 

 

Wohnungslose verlieren mit der Zeit auch ihre Gewohnheiten.

 

 

 

Arme haben bei uns nichts zu bestellen.

 

 

 

Wenn es darauf ankommt, halten sich die Reichen an den Armen fest.

 

 

 

Reiche greifen sich gelegentlich unter die Armen.

 

 

 

Wir wollen nur das Gute! Damit auch für die Armen was bleibt.

 

 

 

Feine Leute machen ihren Dreck heimlich.

 

 

 

Wir klagen, dass die Schere immer mehr auseinander geht.
Soll sie lieber zugehen?

 

 

 

Mitleid mit den Hungernden?
Die haben doch auch kein Mitleid mit uns Fetten!

 

 

 

Unsere Armen reichen uns.

 

 

 

Unser Land ist vermint, überall Fettnäpfchen.

 

 

 

Demokratie ist die Herrschaft der Unbeherrschten.

 

 

 

Die Akte wird eingesehen, die Schuld nicht.

 

 

 

Die Vorteile des heutigen Lebens sind erdrückend.

 

 

 

Das Volk folgt nicht mehr, es bevölkert nur noch.

 

 

 

Die Zeit trägt einen toten Stern im Haar.

 

 

 

Die Mitte spitzt sich immer mehr zu.

 

 

 

 

 

 

  

 

 

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